8. Rostocker Kanupolo-Turnier

6.-7. Juli 2013

Das alljährlich von Teilnehmern des Hochschulsports organisierte Kanupoloturnier im Flussbad konnte wiederum mit gutem Wetter und ausgezeichneter Verpflegung bei den Gästen punkten. 20 Mannschaften von Leipzig bis Kopenhagen wünschen sich nächstes Jahr eine Fortsetzung und einige auch ihre Revanche.

(JCW & JZ) Am 06. und 07. Juli fand bei optimalen Wetterbedingungen das 8. Rostocker Kanupoloturnier im Flußbad am Mühlendamm statt. Das einzige Turnier dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern wird durch die Kanupolo-Kurse des Hochschulsports der Universität Rostock organisiert. 20 Mannschaften hatten sich für das diesjährige Event auf der Warnow angemeldet. Gespielt wurde in zwei Spielklassen, Anfänger (6 Teams) und Fortgeschrittene (14 Teams). Neben Mannschaften aus dem Nord- und Ostdeutschen Raum nahmen auch drei dänische Mannschaften an dem Turnier teil.

Die Universität Rostock war mit insgesamt vier Mannschaften vertreten, zwei Anfänger- sowie zwei Fortgeschrittenen-Teams. Die Anfänger-Mannschaften traten unter den Namen „Die wilde 7“ und „Tiefseeoptimisten“ an. Im Fortgeschrittenen-Bereich nahmen die Mannschaften „Rostock I“ und „Holzwurm AG“, welche zu großen Teilen aus dem letztjährigen Siegerteam im Anfänger-Turnier bestand, teil. Aufgrund von Spielermangel bei der „Holzwurm AG“ nahm Anne, die erst seit April im Boot sitzt, bei ihrem ersten Wettkampf gleich an einem Fortgeschrittenen-Turnier teil.

Das Fortgeschrittenen-Turnier wurde nach einem spannenden und ausgeglichenen Wettkampf durch die „Niederelber Wanderpaddler“ aus Hamburg in einem hart umkämpften Finale durch ein Golden Goal gegen den „Köpenicker Kanu-Club“ gewonnen. Die Hamburger spielten zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl, da einer ihrer Spieler eine 2-Minuten-Strafe erhalten hatte. Die erfolgreichste Rostocker Mannschaft war die „Holzwurm AG“, die sich mit Platz 7 in der oberen Tabellenhälfte platzieren konnte. Ein Highlight hierbei war das Spiel gegen die teilweise mit dänischen Nationalspielern bestückte und stark favorisierte Mannschaft „Team Decadence“ aus Kopenhagen, welches mit 2:1 gewonnen werden konnte und die zahlreichen Zuschauer im Rostocker Flussbad begeisterte. Die Mannschaft „Rostock I“ konnte nach einer eher durchwachsenen Gruppenphase durch einen Sieg im Platzierungsspiel gegen „Berlin I“ noch den 11. Platz erringen.

Das Anfänger-Turnier wurde durch die deutsch-dänische Mannschaft „PoloSpaß“ mit einem Sieg über die 2. Mannschaft des Hamburger Kanu-Clubs gewonnen. Für die Mannschaft des Hamburger Kanu-Clubs war es die zweite Finalniederlage in Folge. Die Rostocker Mannschaften erwiesen sich als gute Gastgeber und ließen im Anfänger-Turnier den Gästen den Vorrang. Das entscheidende Spiel um Platz 5 konnte durch die „Tiefseeoptimisten“ unter Führung von Steffi gewonnen werden. Somit verblieb der 6. Platz für „Die wilde 7“ unter Mannschaftskapitänin Lea, welche aber einen Preis für die lustigste Turniermannschaft verdient hätte.

Ein weiterer Höhepunkt neben dem Finale im Fortgeschrittenen-Turnier war das Relegationsspiel zwischen dem Letztplatzierten des Fortgeschrittenen-Turniers und dem Sieger des Anfänger-Turniers. Wie bereits im letzten Jahr musste auch dieses Mal wieder das Team der Universität Potsdam als Letzter des Fortgeschrittenen-Turniers antreten, konnte sich aber im Gegensatz zum Vorjahr knapp in der Verlängerung gegen das Team „PoloSpaß“ durchsetzen.

Die Rundum-Verpflegung der rund 150 angereisten Sportler mit frischen Salaten, leckerem Grillgut und kühlen Getränken durch die Rostocker Poloten sowie das tolle Wetter spornten alle angetretenen Teams zu Höchstleistungen an und trugen dazu bei, dass den Besuchern des Flussbads spannendes und weitestgehend faires Kanupolo geboten werden konnte.

Platz Offene Klasse Anfänger
1. NW Hamburg Polo Spass (DK/D)
2. KKC (Berlin) HKC Hamburg II
3. HKC Hamburg I GSM Hamburg
4. Thunder Ducks (Kopenhagen, DK) Berlin II
5. Leipzig I Rostock IV
6. SG Sektfrühstück Die wilde 7
7. Holzwurm AG
8. SC Riesa
9. Hanöversch
10. Team Decadence (Kopenhagen, DK)
11. Rostock I
12. Berlin I
13. Leipzig II
14. Potsdam (+Sieger Relegation)

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